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Tailwalk ELAN MTX 81L

VORWORT

Mit der Tailwalk ELAN MTX 81L – genauer gesagt der limitierten 10th Anniversary Version, schicken die Japaner eine schicke Baitcastrolle ins Rennen, welche sich BiteTime in einem exklusiven Langzeittest ganz genau angesehen hat. Die Fraktion der „Baitcastjünger“ erhält zumindest gefühlt immer mehr Zuwachs. Kein Wunder, denn das Baitcasting liegt nicht nur voll im Trend, sondern macht auch unheimlich viel Spaß und ist im Vergleich zum klassischen Spinnfischen einfach mal was anderes. Die Königsdisziplin im Multi- und Low-Profile-Bereich stellt das Werfen von sehr leichten Ködern dar, dementsprechend hochpreisig ist hier auch der Einstieg. Einen Grund mehr sich das Review der Elan MTX 81 zu Gemüte zu führen, denn diese Rolle ist eine Option für leichte und mittelschwere Köder.

Bei dieser Rolle handelt es sich um einen Artikel aus dem Nippon-Tackle Partnerprogramm, dass heißt ich konnte diesen kostenlos Probefischen. So viel sei an dieser Stelle gesagt, denn wie immer steht auf BiteTime vor allem die komplette Transparenz im Vordergrund.

Jetzt aber Feuer frei und weiter geht’s mit dem Review!

UNBOXING

Zum Zeitpunkt der Lieferung waren für mich Baitcastrollen eigentlich nichts neues mehr, aber dennoch war die Vorfreude auf den Exot relativ hoch. Anhand der Produktbilder auf der Nippon-Tackle-Website ahnte ich schon, dass es sich bei der Elan optisch um einen richtigen Leckerbissen handeln musste.

Bereits die Verpackung machte einen sehr hochwertigen Eindruck und so verwunderte es mich nicht, dass die Elan in einem passenden Neopren-Überzieher wunderbar geschützt im Karton lag. Zusätzlich befindet sich ein Fläschchen mit Rollenöl (sehr nice) und die Bedienungsanleitung im Lieferumfang.

DESIGN

Wie bei den Angelruten spielt das Design auch bei den Rollen – zumindest für mich – eine wichtige Rolle. Es gibt doch fast nichts schöneres, als wenn Rute & Rolle optisch (natürlich sollte es in erster Linie natürlich auch technisch passen) perfekt aufeinander abgestimmt sind 😛 … Der Body und die Sideplates der Tailwalk ELAN MTX 81L verfügen komplett über ein matt-schwarzes Finish, was sich gleichzeitig auch sehr positiv auf die Haptik der Rolle auswirkt. Die metallenen Parts wie Spulenbremse und die Anbauteile des Handles sind schwarz-kirschrot lackiert und runden die Erscheinung der Rolle ab. Mein persönliches Highlight ist das Carbon Handle der Elan: es sieht einfach nur stark aus und spart dabei noch ein paar Gramm Gewicht. Normalerweise muss man sich ein Carbon Handle separat als recht teures Tuning-Teil zu den BC-Rollen dazu bestellen, bei der Elan ist es gleich von Werk aus – Out of the Box – mit dabei.

Ansonsten spart Tailwalk bei der Elan nicht an Beschriftung. Eine Menge weißfarbene Typografie wurde an fast jeder erdenklichen Stelle angebracht. Neben der Hersteller- und Modellbezeichnung ist der Slogan, die Übersetzung und die Anzahl der verbauten Kugellager aufgedruckt. Für mich fast ein bisschen zu viel des Guten, aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Dennoch ist das Erscheinungsbild der Tailwalk ELAN MTX 81L in Summe gut gelungen!

AUSSTATTUNG & QUALITÄT

Wie immer darf in einem Testbericht eine Tabelle mit allen relevanten Daten nicht fehlen 🙂 – here you go:

TECHNISCHE DATEN
Hersteller: Tailwalk
Serie: Elan
Modellbezeichnung: MTX 81L 10th Anniversary Limited
Typ: Low Profile
Gewicht: 178g laut Hersteller / 183g laut Küchenwaage
Bremskraft: 6,5kg
Schnurfassung: 8-14lbs / 150 m
Übersetzung: 8.1:1
Schnureinzug: 89cm
Anzahl der Kugellager: 11 (10+1)
Bremssystem: Fliehkraftbremse (6 Pins)
Sonstige Features: 85mm Carbon Handle
Preis: ca. 259 Euro

KOMPONENTEN

An dieser Stelle angekommen würde ich gerne ins Detail gehen und die Komponenten bzw. Features der Tailwalk ELAN MTX 81L aufzählen und beschreiben. Beginnen wir mit dem Rollenkörper (Body) und den Seitenplatten (Sideplates) der Rolle, denn alle Gehäuseteile bestehen aus druckgegossenem Aluminium, welches eine aufwendige Oberflächenbehandlung genossen und dadurch ein angenehmes, mattes Finish erhalten hat. Diese Oberfläche ist – „praxiserprobt“ – äußerst resistent gegen Kratzer und Macken, sowie sehr leicht zu reinigen. Auch das Maingear besteht im übrigen aus Aluminium. Zusätzlich gesellt sich zum robusten Gehäuse ein verwindungsfestes und ebenfalls sehr leichtes Graphit (Kohlenstoff) Handle im passenden Carbonlook, an welchem zwei mit EVA überzogene Knobs angebracht sind. Die Knobs sind gut und angenehm zu greifen, sowie mit jeweils zwei Kugellagern ausgestattet. Im Großen und Ganzen betrachtet kurbelt sich die Elan MTX 81L wirklich ausgesprochen smooth. Alle verbauten Komponenten bringen nach eigener Messung in Summe 183g auf die Waage und somit erhält man einen gesunden Mittelwert zwischen Leichtigkeit und Kraft.

Die mit nur 12 Gramm (inkl. Spulenschaft) sehr leichte Dularmin-Spule ist gelocht und bietet eine Schnurfassung von ca. 150m / 8-14lb. Der Freespool der Elan ist relativ lange und die Spule dreht schön aus, also nicht abrupt, was auf eine gute Schmierung schließen lässt.

Als Bremssystem kommt eine Fliehkraftbremse, bestehend aus 6 Pins zum Einsatz. Wie sich das Bremssystem in Sachen Handling schlägt will ich an dieser Stelle nicht vorweg nehmen, allerdings möchte ich kurz auf die Bedienbarkeit eingehen. Nachdem man die Sideplate vorne mit Hilfe des Daumens nach unten gedrückt hat, öffnet sich diese und man kann die Einstellungen vornehmen. Was positiv ist: die Pins werden einfach per Schieberegler auf „ON“ oder „OFF“ geschalten und können dadurch nicht wie z.B. bei Shimano’s altem SVS bei zuviel Krafteinwirkung herausspringen 🙂 .

VERARBEITUNG

Was man in Sachen Verarbeitung bereits äußerst positiv von den Tailwalk Ruten kennt, wird auch bei den Rollen kompromisslos umgesetzt. Die Tailwalk ELAN MTX 81L ist perfekt und ohne Mängel gefertigt. Keine übergroßen Spaltmaße, kein Spiel im Handle oder den Knobs, sehr solide und fein einzustellende Sternbremse und sofern ich das beurteilen kann, sind alle wichtigen Parts ausreichend gefettet bzw. geölt. Auch das Öffnen und Schließen der Sideplate klappt wunderbar und der Mechanismus macht nicht den Eindruck, irgendwann mal auszuleiern.

SCHNURWAHL

Mindestens genauso wichtig wie die Wahl der passenden Rute ist die Wahl der passenden Schnur beim Baitcasting. Eine Symbiose zwischen Rute / Rolle / Hauptschnur bringt im Endeffekt einige Prozente an Extraperformance, auf welche man nicht verzichten sollte. Wo man bei der Spinnrolle im Hinblick auf geflochtene Schnüre ja eher zu einer weichen Schnur mit 8facher Flechtung tendiert, sollte man bei der Baitcastrolle lieber zu einem steiferen Geflecht greifen. Warum? Nun, steifere Schnur stellt sich nicht so schnell auf und es gibt somit auch weniger Perücken (Backlashs). Ein weiterer, sehr wichtiger Faktor bei der Wahl von PE-Schnüren beim Baitcasting ist die – nennen wir es mal: Schockresistenz. Wird die Rute einmal mit zu viel Schmackes gepeitscht oder der Hardbait von einer heftigen Windböhe erfasst, kommt es selbst beim erfahrenen Baitcaster immer mal wieder zu den gefürchteten Backlashs. Damit einem bei einem solchen Backlash nicht gleich der Köder mitsamt Bebleiung über den Jordan fliegt, sollte die Schnur ausreichend resistent gegen solche abrupte Schnurklemmer sein. Ansonsten gelten die gleichen Eigenschaften wie beim Spinnfischen, sprich je runder die Flechtung der Braid, desto leiser gleitet diese durch die Ringe.

Alle wichtigen Eigenschaften fürs Baitcasting auf einen Blick – die geflochtene Schnur sollte:

  • relativ steif
  • schockresistent
  • rund geflochten sein

TAILWALK POWER EYE PEEWEE

Das ist die Schnur meiner Wahl für die Tailwalk ELAN MTX 81L und mittlerweile auch für andere Baitcastrollen. Bei der PeeWee WX4 handelt es sich um eine 4fach geflochtene Schnur von hoher Qualität. 4fach geflochtene Schnüre sind im Regelfall bereits von Haus aus steifer, als 8fach Geflochtene. Dazu kommt bei der PeeWee eine sehr hohe Abriebsfestigkeit und gut angegebene, reale Tragkräfte. Was mich bei der PE aus dem Hause Tailwalk besonders beeindruckt hat, ist die extrem lange Farbechtheit – sprich die Schnur verblast trotz häufigem Fischen nur extrem langsam. Ich habe für den Praxistest der ELAN MTX 81L zwei verschiedene Ausführungen der PeeWee gefischt:

  • Tailwalk Power Eye PeeWee PE 0.6 mit 8lb Tragkraft für Gewichte von 3 bis 10g -> 150m
  • Tailwalk Power Eye PeeWee PE 1.2 mit 14lb Tragkraft für Gewichte von 10 bis 30g -> 120m

IN DER PRAXIS

Spätestens jetzt wird es ernst für die Tailwalk ELAN MTX 81L, denn der Praxistest steht an. Na dann auf die Daumentaste, fertig, los!

BREMSSYSTEM & SETTING

Wie bereits im Artikel erwähnt besitzt die Elan MTX 81L neben der handelsüblichen Spulenbremse (oder auch Achshemmung genannt) zusätzlich eine Fliehkraftbremse. Während die Spulenbremse eher beim Start und Ende des Wurfs eingreift, bremst die Fliehkraftbremse den Köder hauptsächlich in der Flugphase. Die Einstellung der Fliehkraftbremse ist sehr simpel – einfach die Sideplate abnehmen und die Pins an- oder ausschalten.

Ein kleiner Tipp: am Besten aktiviert ihr die Pins immer gleichmäßig und gegenüberliegend (siehe Bildergalerie nach dieser Sektion), denn so sorgt ihr für eine ausgewogene Kraftverteilung wenn die Pins bei der Rotation der Spule am Bremsring schleifen.

Um das perfekte Setting für den jeweiligen Köder zu finden geht man als Anfänger wie folgt vor:

  • Spulenbremse soweit schließen, dass der Köder von der waagrechten Rutenspitze beim betätigen der Daumentaste so langsam zu Boden fällt, dass sich die Spule bei Boden bzw. Wasserkontakt nicht überschlägt
  • Alle Pins auf ON
  • Werfen
  • Bei erfolgreichem Wurf ohne Backlash Pins nach und nach deaktivieren und Spulenbremse mehr und mehr öffnen

WURFPERFORMANCE 10 BIS 30 GRAMM

Zu Beginn meiner Praxisphase saß die Tailwalk ELAN MTX 81L auf einer Rute mit MH-Rating, um genauer zu sein der Tailwalk Fullrange C65MH. In dieser Verbindung testete ich unterschiedliche Köder, sowohl Soft- als auch Hardbaits zwischen 10 und 30g Gesamtgewicht. Mein ideales Bremssetting sah und sieht wie folgt aus: Spulenbremse soweit offen, dass es gerade so beim hin und her schieben der Spule links und rechts kein Spiel mehr gibt und zwei Pins auf „ON“ bei der Fliehkraftbremse. Je nach Wind und Ködervolumen (z.B. bei einem voluminösen Hardbait) musste ich manchmal einen weiteren Pin aktiveren oder die Achshemmung etwas weiter zu drehen. Aber in 95% der Fälle war dies das Setup für maximale Weite + geringem Backlashrisiko. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich beim Wurf noch zusätzlich mit dem Daumen korrigiere. Die mittlere Wurfweite lag in etwa bei 35 Metern – gute Würfe gingen über die 40 hinaus. Der schwerste Köder, welchen ich mit der Elan geworfen und geführt habe, war ein 4 Inch Shad am 24g Kopf. Ich hatte zwar zu keiner Zeit bedenken, dass die Rolle bei diesen Ködergewichten auf Dauer nachgibt, aber man muss natürlich sehen, dass die Tailwalk ELAN MTX 81L an einer MH-Rute eigentlich verschenkt ist. Warum? Ganz einfach: die Elan ist auf Grund ihrer Spezifikationen (Spulengewicht, Schnurkapazität, etc…) einfach für leichtere Ruten bestimmt. Um Gewichte ab 10-Gramm-Plus zu werfen, braucht man keine BC-Rolle aus diesem Preisbereich, da tut es fast jede andere auch. Deswegen liegt der Fokus also ganz klar auf Ködergewichten unter 10g und ich verweise am Besten gleich auf die nächste Rubrik.

WURFPERFORMANCE 3 BIS 10 GRAMM

In der Produktbeschreibung auf Nippon-Tackle.de wird ein empfohlener Wurfbereich von 3-30g genannt. Schaut man sich das Spulengewicht und die restlichen Parameter an, so könnte dass auch durchaus der Realität entsprechen. Um den minimalen Wurfgewichtsbereich auszutesten, schraubte ich die Elan auf meine Shimano Zodias BFS 168L fing ich bei Ködergewichten von ca. 9g an, bestehend aus 7g Jigkopf oder 7g Tungsten-Bullet und einem 3 Inch Gummiköder. Hier stand die Rolle in Punkto Performance im Vergleich zu den schwereren Gewichten in nichts nach. Mein Bremssetting für Gewichte unter 10 Gramm beläuft sich auf einen aktiven Pin und die Spulenbremse wie gehabt. Auch bei 5g Bleigewicht und 3 Inch Shad war die Wurfleistung der Elan sehr solide, denn Würfe über 25m waren kein Problem. Die Wurfweiten jenseits der 20m Grenze waren bis 3g Bleikopf am 7cm Pintail gegeben, was einem Gesamtgewicht von 5g gleichkommt.

Jetzt kommen wir in den ganz heißen Bereich von unter 5g, welchen eigentlich nur sehr hochpreisige BC-Rollen bedienen können. Ein 1,5 Inch Gummiwurm am 2g Kopf sollte geworfen werden… Nun, mir ist es mit der oben genannten Rute und den mir gegebenen Wurfkünsten nicht gelungen, Ködergewichte von 3g in die heißen Zonen des Sees zu befördern. Das Pitchen solcher Gewichte oder kleine Rollwürfe z.B. am Bach sind absolut durchführbar, aber für eine effektive Uferangelei am Baggersee reicht die Performance Out of the Box und meine Wurfkünste nicht aus.

OPTIMALER WURFGEWICHTSBEREICH

Die Erfahrungen, welche ich mit meinem zur Verfügung gestellten Tailwalk ELAN MTX 81L Modell im letzten dreiviertel Jahr machen durfte, ergeben den folgenden Wurfgewichtsbereich:

elan wg table

Um die angestrebten 3 Gramm zu erreichen, gibt es noch zwei Möglichkeiten – abgesehen vom Tuning natürlich. Möglichkeit Nr. 1 wäre, den Bremsring an welchem die Pins schleifen mit einem Tropfen Öl und einem Wattestäbchen hauchdünn zu benetzten. Möglichkeit Nr. 2 wäre, sofern die Lager „überölt wären“, diese in Waschbenzin zu legen und anschließend neu und dabei sparsamer zu Ölen. Dennoch ist die Performance der Elan – Out of the Box – absolut beachtlich und konkurrenzfähig in ihrem Preissegment.

EINSATZZWECK

Für welchen Einsatzzweck und welche Methoden eignet sich die Tailwalk ELAN MTX 81L denn am Besten? Die Antwort ist relativ einfach: Bei der Elan handelt es sich mit einer Übersetzung von 8.1:1 und einem Schnureinzug von 89cm um eine absolute Highspeed-Rolle! Also kommt sie für alle Angeltechniken in Frage, bei der Geschwindigkeit von Vorteil sein kann. Neben dem klassischen Jiggen und Faulzen, für welchen ich sie primär eingesetzt habe, kann man sicherlich auch super mit schnellgeführten Hardbaits auf Rapfen angeln. Natürlich kann man durch langsames Kurbeln dem hohen Schnureinzug entgegenwirken, wenn man seine Baits mal etwas gemächlicher anbieten möchte.

HAPTIK & BODYSIZE

Zu guter Letzt möchte ich noch auf die Haptik der Elan im Bezug auf das Handling eingehen. Der Body ist sehr kompakt und man kann die Rolle dadurch wunderbar „palmen“. Ich habe als Größenvergleich eine Daiwa SV 105 hinzugezogen, welche sehr gut vom Einsatzzweck her mit der Tailwalk zu vergleichen ist. Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte, deswegen hier der Direktvergleich.

FAZIT

Zugegeben: auch wenn die Rollen vom japanischen Hersteller Tailwalk zumindest in Deutschland noch relativ wenig im Einsatz sind und damit den Stempel „Exot“ tragen, braucht sich die ELAN MTX 81L 10th Anniversay aus selbigem Hause absolut nicht vor den Stammmarken verstecken. Sowohl Optik, Haptik, Materialien und die Verarbeitung bewegen sich unangezweifelt im High-End-Bereich, gepaart mit solider Performance, bilden ein gelungenes Gesamtpaket. Solltet ihr also eine neue Baitcastrolle für eure L, ML oder M Rute suchen, dann solltet ihr euch die Elan mit in eure Auswahl einbeziehen.

Zusammengefasst noch einmal alle Pros und Features der Tailwalk ELAN MTX 81L:

  • hochwertiges Aluminiumgehäuse mit mattem Finish
  • Carbon Handle und Aluminium Dragstar
  • sehr leichte 35mm Duraluminium Spule
  • Gutmütiges, leicht einstellbares Bremssystem
  • High-Speed Übersetzung
  • mit 180g Gesamtgewicht leicht und kompakt
  • Salzwassertauglich

Die Rolle gibt es direkt in Deutschland über Nippon-Tackle und deren Händlernetzwerk zu erbwerben.

Hier gehts zur Produkt- und Bestellseite der Tailwalk Elan MTX

LANGZEITERFAHRUNG

Puh … um ehrlich zu sein hatte ich zu Beginn des Artikels etwas bedenken. Es handelt sich schließlich um meinen ersten „Rollentestbericht“ und ich hatte schon Angst, dass man darüber nicht so ausführlich schreiben kann, wie über Angelruten. Ich denke die Angst war unbegründet, denn wenn ich hier runter scrolle ist es doch ein gewaltiges Review geworden.

Deswegen halte ich mich bei der Langzeiterfahrung kurz:

Die Tailwalk ELAN MTX 81L befand sich 11 Monate lang in meinem Besitz und hat mich bei vielen Ausflügen mit ans Wasser begleitet. Die Performance nahm in dieser Zeit nicht spürbar ab und ich bin nach wie vor von der Robustheit und dem unverwüstlichen Body begeistert. Ich spreche der Rolle in ihrem Preissegment eine klare Kaufempfehlung aus.

Tailwalk Fullrange C65MH 31
2017-04-10T22:12:41+00:00

About the Author:

Marc Kümmel
Marc Kümmel, geboren am 27.12.1988 in der 5-Täler-Stadt Geislingen, wurde das Angeln praktisch in die Wiege gelegt und er ist noch heute voller Tatendrang dabei, sämtlichen Schuppenträgern dieser Welt nachzustellen ;-) !

2 Comments

  1. Tom 30. April 2017 at 7:56 - Reply

    Hallo Marc!
    Mega Bericht! Sehr interessant, über solch eher unbekannten Marken so einen ausführlichen Bericht zu lesen. Auf alle Fälle eine Überlegung Wert, sie zu kaufen!

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